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Kunst- und Wandertouren

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  • Stand: 07.12.2021 - 23:59
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Highlights

Stadt der Freiheitsrechte

Memmingen ist der Geburtsort der Freiheitsrechte. Seit Sommer 2020 trägt die Stadt den Titel „Stadt der Freiheitsrechte”.
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Neue Radwege Memmingen

Fünf neue Routen laden ein, Memmingen und Umgebung auf dem Rad zu erkunden.
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Genau mmein Erlebnis

Kunsttouren

Memmingen ist eine lebendige Stadt und hat nach wie vor auch in kultureller Hinsicht viel zu bieten.

Im alltäglichen Trubel der Stadt nehmen Sie möglicherweise aus dem Augenwinkel Interessantes wahr, aber mangels Zeit und fehlender Hintergrundinformationen finden die Skulpturen, Malereien oder Brunnen meistens nur kurze Beachtung. Dies ändern unsere Kunsttouren durch die Altstadt. Eine ganze Reihe namhafter, zeitgenössischer bildender Künstler lebte und arbeitete in der Region. Viele ihrer Werke finden sich im Stadtgebiet verteilt - im sogenannten "Öffentlichen Raum".

Alle Preise gelten für eine Gruppenstärke bis max. 20 Personen. Selbstverständlich wird auf ein Schutz- und Hygienekonzept geachtet.

 

Der Bildhauer Max Pöppel

Nicht nur im innerstädtischen Raum und in den Wohngebieten Memmingens, auch im Waldfriedhof hat der bedeutende Memminger Bildhauer Max Pöppel zahlreiche Werke geschaffen. Die "Kreuzabnahme" in der Apsis der Aussegnungshalle wird heute neben dem Fischerbrunnen als ein seiner besten Arbeiten gewürdigt. Brunnen, Andachtsbilder, Skulpturen und Grabsteine tragen seine Handschrift. Nach dem Besuch der Aussegnungshalle führt der Weg u. a. zu den Grabstätten des verstorbenen Memminger Oberbürgermeisters Rudolf Machnig und der Memminger Kaffeehausbesitzerin Maria Rieger ("Café Rieger" in der Maximilianstraße). Mit Maria Rieger verband Max Pöppel eine sehr tiefe Freundschaft. Der Waldfriedhof ist eine Stätte der Erinnerns, auch an Kunst- und Stadtgeschichten. 

Kosten:75,00 € (Dauer 1,5 Stunden)
Treffpunkt:Eingang Aussegnungshalle, Waldfriedhof Memmingen

Kunst im öffentlichen Raum

- Zwei Kunsttouren durch die Memminger Altstadt -

Als Vertreter der Moderne und der Gegenwartskunst haben nicht wenige Kunstschaffende den Memminger Stadtraum mit ihren Arbeiten geprägt. Von 1945 bis heute sind dies die Künstler Helmut Ackermann, Jürgen Batscheider, Andreas Brauneis, Hermann Giesecke, Diether Kunerth, Erich Marschner, Matthias Natterer und Max Pöppel. Ein Spaziergang entlang ihrer Werke lässt die Geschichte der Stadt in ganz besonderer Weise lebendig werden. In Wandbildern und Skulpturen, mit Brunnen und Reliefs werden die Geschichten der Orte und ihrer Bewohner erzählt. Auf diesem kurzweiligen Stadtrundgängen erleben Sie Kunst zwischen Realismus und Abstraktion. Es sind Führungen sowohl für Kunstinteressierte als auch für Freunde der Stadtgeschichte. 

Auf Grund der Fülle der Werke und der Entfernung der Orte, wird die Kunsttour Memmingen in zwei Rundgänge aufgeteilt.

Kunsttour Teil 1: Vom Schrannenplatz über die Kirche "Unser Frauen", Gerberplatz, Manghausplatz zum Kräutlesmarkt - Arbeiten von Helmut Ackermann, Hermann Giesecke, Erich Marschner, Matthias Natterer und Max Pöppel

Kunsttour Teil 2: Vom Marktplatz über Weinmarkt, Fuggergarten, Zangmeisterpassage, Grimmelschanze zur Kirche St. Johann - Arbeiten von Helmut Ackermann, Jürgen Batscheider, Andreas Brauneis, Hermann Giesecke, Diether Kunerth, Erich Marschner und Max Pöppel

Kosten:75,00 € (Dauer 1 3/4 Stunden) | 55,00 € Schulklassen
Treffpunkt:Fischerbrunnen am Schrannenplatz oder Deutsche Bank am Marktplatz

Memmingens Lieblingsorte erleben

"Der Blick vom Schrannenplatz zur Frauenkirche ist mein ganz persönliches Highlight und ein toller Ort zum Verweilen, Bestaunen oder Erleben"                                                                                                          – Kunstführerin Andrea Himmelsbach

Wandertouren

Auf in die Natur!

Während Sie die Seele bei einer entspannten Wanderung im Grünen baumeln lassen könnten, zeigt Ihnen unsere Landführerin Katherina Standhartinger nicht nur die landschaftlichen Besonderheiten der Region, sondern vermittelt dabei auch viel Wissenswertes zur Heimatgeschichte.

Alle Preise gelten für eine Gruppenstärke bis max. 20 Personen. Selbstverständlich wird auf ein Schutz- und Hygienekonzept geachtet.

An die Grenze gehen - Memmingens Landesgrenze

Die Rundwanderung führt von Ferthofen zum westlichen Rand der Einöde zwischen Dickenreishausen und Volkratshofen, dann über Geländeterrassen zur Iller und zurück zum Treffpunkt. Mit Geschichten zur Entstehung von Schloss Illerfeld und über den Grenzfluss Iller klingt der Rundgang auf dem seit Urzeiten strategisch wichtigen und immer wieder heiß umkämpften Illerübergang nach Baden-Württemberg aus.

Kosten:auf Anfrage
Treffpunkt:Wanderparkplatz in Ferthofen

Vielfalt im Illerfeld - Geschichte(n) zwischen Vorzeit und Moderne

Der Weg führt, vorbei an geheimnisvollen „Keltenhügeln“, hinab zum Mooshausener Wehr im einst unbändigen Fluss, der vom Gebirgswasser gespeist, inzwischen seit vielen Jahren zur Stromgewinnung genutzt wird. Die Landführerin erzählt von den Bewohnern des uralten Siedlungsgebietes auf den Illerterrassen und ihren Hinterlassenschaften und berichtet von den technischen Mammutprojekten „Illerkorrektion“ und „Elektrifizierung“, die die Iller grundlegend veränderten.

Kosten:auf Anfrage
Treffpunkt:Brunner Straße (zw. Volkratshofen und Brunnen, Unterführung A 96)

Aus dieser Quelle trinkt die Stadt- Die Versorgung Memmingens mit Wasser

Diese Wanderung beschäftigt sich mit der wichtigsten, natürlichen Grundvoraussetzung für jede menschliche Ansiedlung: Woher kommt das lebensspendende, durstlöschende, reinigende Wasser für die Bewohner und wie lässt sich seine Kraft nutzen? Auf einem Rundweg durch das Spannungsfeld zwischen Urbanität und Naturschutz vermittelt die Landführerin Katherina Standhartinger einen Einblick, wie das Benninger Ried mit seiner gewaltigen „Quellschüttung“ Memmingen seit jeher mit genügend Wasser versorgt. Sie führt zum „Geburtsort“ der Memminger Ach und weiht in einige Geheimnisse ihrer vielen Nebenkanäle ein.

Kosten:auf Anfrage
Treffpunkt:Bahnhof "Aufgang zum Steg"

Nicht nur am Fischertag- der "Stadtbach" als Lebensader

Zusammen mit Katherina Standhartinger wird der Stadtbach durch die Memminger Altstadt begleitet, bis hin zur „Stadtbrille“ und über die Stadtmauer hinaus in die „Neue Welt“, einem einst brach liegenden Feuchtgebiet, das seit der Landesgartenschau 2000 als Naherholungsgebiet sehr beliebt ist. Auf diesem Rundgang lässt die Landführerin allerlei Bach-Geschichten wieder aufleben und berichtet, in welch vielfältiger Weise das Gewässer den Stadtbewohnern über die Jahrhunderte diente. Sie verrät auch, wohin die strömenden Wasser verschwinden, wenn der Stadtbach nach dem Fischertag trocken liegt.

Kosten:auf Anfrage
Treffpunkt:Bahnhof "Aufgang zum Steg"

Stundenlang im Sonnenuntergang - unterwegs im Westen von Memmingen

Zusammen mit Katherina Standhartinger auf Erkundungstour im Memminger Westen aufbrechen. Obwohl sich unsere Stadt auch in dieser Richtung weit über ihre mittelalterliche Befestigung hinaus erstreckt, bieten Wege „im Grünen“ beste Gelegenheit, auf dieser Wanderung nicht alltägliche Aus- und Einblicke zu gewinnen. Sie erklärt, was es mit dem „Verschönerungsverein“ Memmingens auf sich hat, was sich vor, in und nach dem Zweiten Weltkrieg auf dem „Hühnerberg“ zugetragen hat und warum sich angesehene Memminger Bürger schon früher gerne in der Buxacher Kirche trauen ließen. Über das idyllische Tal des Flüsschens Buxach, dessen Kulturgeschichte vom Wasserreichtum geprägt wurde, geht es über die Spitalmühle zurück zum Treffpunkt.

Kosten:auf Anfrage
Treffpunkt:Parkplatz BBZ (Bodenseestraße)

Eduard Flachs Wege um Memmingen

Eduard-Flach-Straße, Eduard-Flach-Denkmal, Flach-Villa, Flachweg, Flach-Spazierwege – der Name des Ehrenbürgers ist in Memmingen präsent. Auf einer herbstlichen Rundwanderung erforschen Sie zusammen mit Landführerin Katherina Standhartinger die „Flach-Wege“, die der Memminger Verschönerungsverein mit seinem engagierten Vorsitzenden Eduard Flach um die Wende zum 20. Jahrhundert im Südwesten der Stadt anlegen ließ. Unterwegs zwischen Bismarckturm und Dickenreishausen macht Sie die Landführerin mit der Besonderheit dieser Wege durch die stadtnahe Natur vertraut und erzählt Ihnen Geschichte(n), die am Wegesrand zu finden sind.

Kosten:auf Anfrage
Treffpunkt:Parkplatz BBZ (Bodenseestraße)

Ab ins Grüne

"Ich hatte selbst als Grundschülerin bereits große Freude am Fach „Heimatkunde“ und habe diese Vorliebe bei meinen Wanderführungen wiederentdeckt."                                                           – Landführerin Katherina Standhartinger